Willkommen bei !Nara Natural Cosmetics

!Nara Öl

!Nara Öl aus Namibia

Die !Nara-Pflanze, auch !Nara-Frucht oder !Nara-Melone genannt, gehört zur Familie der Kürbisgewächse. Der wissenschaftliche Name lautet Acanthosicyos horridus. Sie ist ein dorniger Strauch, der in der Namib-Wüste Namibias endemisch ist und nur in den Dünen entlang des Flussbettes des Kuiseb wächst. Diese wüstenangepasste Pflanze verfügt über bis zu 40 Meter lange Pfahlwurzeln, mit denen sie das Grundwasser erreicht, hat keine Blätter, kleine Blüten, aber sehr nahrhafte Früchte mit Samen voller wertvoller Öle. Wissenschaftliche Tests haben gezeigt, dass das Öl mehr als 80% ungesättigte Fettsäuren hat, wobei 58% polyungesättigte Fettsäuren sind, bei einem Säuregehalt von nur 0,5. Die stacheligen, runden Früchte erreichen eine Größe von etwa 15 cm bei einem Gewicht von 1 kg. In ihrem Inneren befinden sich bis zu 250 dieser wertvollen Samen.

Für die Bewohner dieser Region, die Topnaar, ist die !Nara eine ganz besondere, überlebenswichtige Pflanze und ein wesentlicher Bestandteil ihrer Ernährung, sie wird auch als ‚Brot der Wüste’ bezeichnet. Die Topnaar nutzen sie seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel, Medizin, Durstlöscher und gewinnen Sonnenschutz­mittel aus ihrem Öl. Das Fruchtfleisch wird sowohl frisch als auch getrocknet gegessen. So können die Topnaar sich auch zwischen den Erntezeiten von der !Nara ernähren.

Noch heute ziehen die Topnaar auf ihren Eselskarren in die !Nara-Felder, um die !Nara-Früchte von Hand zu ernten. Fair Trade wird selbstverständlich groß geschrieben. Bei jährlichen Treffen mit den Erntegruppen und dem Topnaar-Händler werden Erntebedingungen, Preise und Saatgutvorbereitungstechniken respektvoll ausgehandelt.

Die heilende und pflegende Wirkung des !Nara-Öls ist seit Jahrhunderten bei den Ureinwohnern Namibias bekannt. Für die !Nara Kosmetik-Produkte werden die getrockneten !Nara-Samen in einer speziellen, patentierten Spiralpresse kalt gepresst, ohne Einsatz von Lösungsmitteln oder sonstigen Zusätzen. Durch diese Presstechnik bleiben seine wertvollen Bestandteile vollständig erhalten. Das 100% reine, kaltgepresste !Nara Öl weist einen sehr hohen Gehalt an Omega-6-Fettsäuren und Vitaminen auf. Diese eignen sich sehr gut für die Behandlung bei trockener, gereizter und zu Hautkrankheiten neigender Haut. Ideal auch als begleitende Pflege bei Neurodermitis und Schuppenflechte.
Das kostbare !Nara-Öl ist in allen !Nara-Produkten zu einem sehr hohen Anteil von bis zu 20% enthalten.

Myrrhe aus Namibia

Myrrhe (englisch Myrrh) ist ein Gummiharz mehrerer Arten von Balsam-Baumgewächsen, die vor allem in Somalia, Äthiopien, Südarabien und Namibia vorkommen. Der Gummiharz ist besonders aromatisch und findet daher vielfach Anwendung als Duftstoff oder Körperpuder. Bei der für unsere !Nara Naturkosmetik eingesetzten Myrrhe handelt es sich um die spezielle Art Commiphora Wildii (Namibian Myrrh).

Diese namibische Myrrhe-Art ommiphora Wildii (Namibian Myrrh) wird auch als Omumbiri bezeichnet. Die Frauen des Nomadenvolkes der Himba ernten das Baumharz auf ganz traditionelle Art per Hand. Der Duft dieses Baumharzes ist sehr würzig mit einer balsamischen Unternote und hat auch leicht fruchtige Komponenten. Die Myrrhe wird fair gehandelt und stammt aus traditioneller Wildsammlung.

Myrrhe wird gern Parfüms und anderen Kosmetikprodukten als Duftstoff zugesetzt. Man kann aus dem Harz Commiphora Wildii (Namibian Myrrh) unter anderem ein sehr hochwertiges ätherisches Öl gewinnen. Myrrhe-Öl findet traditionell sowohl kosmetisch als auch naturheilkundlich-medizinisch Anwendung. Es wird innerlich wie äußerlich eingesetzt. Darmkrämpfe und entzündliche Vorgänge der Schleimhäute sollen auf Myrrhe ansprechen, da das ätherische Öl u.a. krampflösend, entzündungshemmend und narbenbildend wirken kann.

Alle !Nara Gesichts- und Körpercremes enthalten das hochwertige, durch schonende Wasserdampfdestillation gewonnene ätherische Öl der Myrrhe. Insoweit entstehen durch diese Gewinnung keine Destillationsrückstände in dem Myrrhe-Öl. Das ätherische Öl von Commiphora Wildii (Namibian Myrrh) ergänzt die weiteren hochwertigen Inhaltsstoffe der !Nara-Kosmetik mit seinem würzig-balsamischen Duft. Es wirkt erfrischend. Empfindliche Haut profitiert von den entzündungshemmenden Eigenschaften der Myrrhe.

Namibische Myrre
Shea Butter

Shea aus Afrika

Shea - genauer das Shea-Öl, das mit seinem wissenschaftlichen Namen und in den kosmetischen Beschreibungen nach INCI als Butyrospermum Parkii (Shea) Fruit Oil in den Inhaltsstoffen von Produkten auftaucht - wird aus den Früchten des Karitébaums gewonnen. Der Baum ist in Afrika angesiedelt und wird auch als afrikanischer Butterbaum, als Sheanussbaum, als Butterbaum oder Schibaum bezeichnet. Shea ist seit langer Zeit wichtiger Bestandteil vieler kosmetischer hautpflegender Produkte.

Der afrikanische Butterbaum ist überwiegend in Trockenzonen zwischen Senegal und Uganda verbreitet. Botanisch gesehen sind die Früchte des Baums Beeren. Diese bestehen zu etwa 50 % aus wertvollem pflanzlichen Fett. Man gewinnt aus den Sheanüssen die sogenannte Shea-Butter. Dabei wird der Samen von aufgesammelten Beeren vom Fruchtfleisch befreit, getrocknet und dann zerkleinert. Nach Hitzeeinwirkung wird die fertige Masse zerrieben. Am Ende entsteht eine gelbliche oder grüngelbe Butter, die aromatisch würzig oder nussig duftet. Aus den Shea-Nüssen lässt sich in Kaltpressung der Nusskerne auch das reine Öl - das Butyrospermum Parkii (Shea) Fruit Oil - gewinnen.

Shea-Butter ist sehr reich an ungesättigten Fettsäuren wie Ölsäure und Linolensäure. Sie enthält Vitamin E, Beta Carotin und weitere wertvolle Inhaltsstoffe. Shea-Öl wird nicht nur in der Kosmetik verwendet, sondern auch als Ersatz für Kakaobutter, zum Beispiel bei der Erzeugung von Schokolade, eingesetzt.

Das in allen !Nara-Cremes und Deos eingesetzte Öl entstammt Sheabäumen aus biologischem Anbau. Sein Anteil an ungesättigten Fettsäuren pflegt und entspannt die Haut, sie fühlt sich weicher und geschmeidiger an. Das mit dem Öl zugeführte Fett ist besonders hautfreundlich und überfordert auch empfindliche Haut nicht.

Aloe Vera aus den Tropen

Wenn man von der Aloe spricht, ist überwiegend die sogenannte echte Aloe oder Aloe barbadensis, beziehungsweise Aloe Vera gemeint. Ursprünglich auf der Arabischen Halbinsel heimisch, wird Aloe mittlerweile in allen tropischen und subtropischen Gebieten der Welt angebaut. Unter anderem ist es der Blattextrakt - Aloe barbadensis (Aloe Vera) Leaf Extract - der vielfach in kosmetischen und anderen Anwendungen zum Einsatz kommt.

Aloe wird heute vielfach gezielt angebaut. Zu bevorzugen sind kontrollierte und biologische Anbauflächen. Aus den Blättern kann eine arzneiliche Droge hergestellt werden (ein Blattextrakt) oder aber das Gel wird den Blättern entzogen.

Die fleischige Tropenpflanze wird bereits seit Jahrhunderten volksheilkundlich und kosmetisch genutzt. Dabei wird sowohl der Blattextrakt als auch das in den Blättern enthaltene Gel verwendet. Aloe kann innerlich und äußerlich angewendet werden. Innerlich wirkt die aus der durch Verdampfung gewonnene pharmazeutische Droge der Aloe Verstopfung entgegen. Weiterhin enthält das Aloe Vera Gel vor allem wertvolle Polysaccharide, Aminosäuren, einige wasserlösliche Vitamine und verschiedene andere interessante Inhaltsstoffe. Aloe wirkt entzündungshemmend und Feuchtigkeitsspendend.

Der in unseren !Nara-Produkten verarbeitete Blattextrakt stammt von Pflanzen aus biologischem Anbau. In der Hautpflege wirkt Aloe positiv auf den Feuchtigkeitshaushalt der Haut ein, beruhigt und hat eine leicht entzündungshemmende Wirkung. Es ist in nahezu allen !Nara-Produkten enthalten und bildet neben den öligen Bestandteilen der Pflegeprodukte eine der wichtigsten Pflegekomponenten. Sensible, überempfindliche Hauttypen sprechen auf Aloe regelmäßig sehr positiv an. Man geht davon aus, das Aloe auch die Abwehr der Haut gegen schädliche Umwelteinflüsse stärkt und vor freien Radikalen schützt.

Aloe Vera
Roibusch

Roibos aus Südafrika

Rooibos, mit seinem lateinischen Namen Aspalathus linearis, gehört zu den Hülsenfrüchten und kommt aus Südafrika. Am bekanntesten ist Rooibos-Tee, jedoch findet der Extrakt aus den Blättern der Pflanze - Aspalathus Linearis (Rooibos) Leaf Extract - auch in anderen Produkten, zum Beispiel aus der Kosmetik Anwendung.

Rooibos ist in der südafrikanischen Provinz West Kap Zuhause. Der kontrollierte Anbau findet ausschließlich im Gebiet der sogenannten Zedernberge rund 200 km nördlich von Kapstadt entfernt statt. In der Wachstumsphase der strauchigen Pflanze wird vom Sommer bis zum frühen Herbst geerntet, dabei gehen die Erntekräfte traditionell wie früher ganz vorwiegend mit händischen Geräten wie einer Sichel vor und setzen nur wenige Maschinen ein. Es wird darauf geachtet, dass umweltschonend geerntet wir, so dass nur die jungen Zweige geschnitten werden. Die älteren Zweige sollen an der Pflanze verbleiben, damit diese jedes Jahr größer werden kann. Aus den geernteten Blättern wird durch sanfte Destillation ohne Rückstandsbildung der Blattextrakt - Aspalathus Linearis (Rooibos) Leaf Extract - gewonnen.

Rooibos hat zahlreiche interessante Inhaltsstoffe. Unter anderem enthält die Pflanze verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe wie Phenole und Flavonoide, sowie Rutin. Außerdem finden sich in den Blättern verschiedene ätherische Öle. Daneben überzeugt Rooibos mit seinem Mineralstoffgehalt. Eisen, Kupfer und andere Mineralstoffe sowie Spurenelemente sind enthalten. Innerlich als Tee angewendet wirkt Rooibos krampflösend, beruhigend und lindert Allergie­symptome. Ähnliche Effekte werden bei äußerlicher Anwendung beschrieben.

Empfindliche und zu Rötungen neigende Haut wird mit Rooibos Extrakt beruhigt. Rutin sorgt dafür, dass sich erweiterte Gefäße, die Rötungen begünstigen, zusammenziehen. Auch äußerlich in der Hautpflege angewendet, hilft Rooibos dabei, dass Allergierisiko zu senken. Kupfer ist ein wertvolles Spurenelement in der Hautpflege.

Jojoba aus der Wüste

Jojoba - auch hier ist wie bei vielen anderen Stoffen das Öl aus den Samen der Pflanze, nämlich Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Oil gemeint - ist ein besonders wertvolles pflanzliches Öl, das aus kosmetischen Anwendungen kaum wegzudenken ist.

Der Jojobastrauch ist ursprünglich in den Wüsten und Halbwüsten von Mexiko sowie Kalifornien heimisch. Man findet aber heute auch Anbaugebiete in Israel, Jordanien, Ägypten, Argentinien, Peru und Australien. Die Pflanze schafft ein günstiges Kleinbiotop und schützt Böden vor Erosion. Die Kapselfrüchte des Jojobabaums werden ähnlich wie Oliven geerntet und werden ebenso wie die Olivenfrüchte bevorzugt durch Kaltpressung zu einem Öl verarbeitet.

Jojoba Öl ist reich an Vitamin E und dem Provitamin A. Die Zusammensetzung seiner Fettsäuren ist besonders günstig für die Pflege aller Hauttypen. Da es fast geruchsneutral ist, lässt es sich in vielen kosmetischen Produkten gut einsetzen. Positiv ist auch, dass Jojoba kaum oxidiert und deshalb andere Mischungen sehr gut stabilisiert. Neben der Kosmetikindustrie findet das Öl auch in anderen Industrien als Schmiermittel oder Pflegestoff für Polituren Anwendung.

Für unsere !Nara-Produkte werden ausschließlich Jojobasamen aus biologischem Anbau bei der Gewinnung des Öls verwendet. Das Öl wird besonders schonend durch Kaltpressung gewonnen. Sensible, empfindliche Haut wird durch Jojoba-Öl nicht gereizt oder überpflegt. Im Gegenteil, Jojoba balanciert die Haut aus und wirkt leicht entzündungshemmend. Weiterhin verleiht dieser Inhaltsstoff der gesamten Rezeptur natürlich Stabilität und ergänzt die anderen wertvollen Inhaltsstoffe.
Jojoba Öl ist ein wesentlicher Bestandteil in allen !Nara-Produkten.

Jojoba
Mafura Butter

Mafura Butter aus Afrika

Mafura - gemeint ist hier regelmäßig die aus den Samen des Mafurabaums gewonnene Butter, die Trichilia Emetica (Mafura) Seed Butter - ist ein hierzulande wenig bekannter Inhaltsstoff von kosmetischen Anwendungen. In der afrikanischen Heimat wird Mafura allerdings schon seit Jahrhunderten besonders in der Haar- und Hautpflege eingesetzt.

Heimisch ist der Mafurabaum vor allem in Ost-und Südafrika, also in Ländern wie Tansania, Mosambik, Simbabwe oder Südafrika selbst. Die stark ölhaltigen Samen sind Grundlage vieler kosmetischer und auch naturheilkundlicher Anwendungen. Ähnlich wie aus den Beeren des Sheabaums wird aus den Samen des Mafurabaums das Mafura Öl, beziehungsweise die Mafura Butter gewonnen. Die Ernte und Verarbeitung erfolgt traditionell auch noch heute von Hand.

Mafura ist unter anderem reich an ungesättigten Fettsäuren. Es entfaltet eine spreitende Wirkung auf der Haut und zieht sehr schnell ein. Damit lässt es sich auch sehr gut auf der Haut verteilen. Es wird deshalb auch gerne Massageprodukten zugesetzt. Trockene Haut profitiert sehr von Mafura. Die Butter bereichert Haarspülungen und wird naturheilkundlich bei Rheuma eingesetzt.

Mafura wirkt leicht antibakteriell, pflegt trockene empfindliche Haut und wirkt zellregenerierend. Es ergänzt die anderen ölhaltigen Inhaltsstoffe wie das Jojoba-Öl vortrefflich. Die Pflanzen stammen aus biologischem Anbau und der Blattextrakt wird schonend ohne Rückstandsbildung gewonnen. Mit Mafura Öl fühlt sich die Haut sehr weich und sehr geschmeidig an.